Weiß Kreuz 
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Story

Gerade als Ran Fujimiya mit der Arbeit in einem Restaurant fertig ist und seine kleine Schwester Aya schon auf ihn wartet sieht er im Fernseher zufällig die Meldung des Tages: Großhandelsfirma „Fujimiya Products“ unter Verdacht wegen Drogenschmuggels. Bei Ran und seiner Schwester schlägt die Nachricht ein wie eine Bombe, denn die Firma von der die Rede ist, ist die ihres Vaters.

Die beiden beschließen kurzerhand dort hinzufahren, doch als sie ankommen tummelt sich dort schon ein Meer von Fotografen und Reportern. Eigentlich normal, wenn solch eine Meldung ausgerufen wurde. Aber Ran spürt, dass irgendetwas nicht stimmt..
Als nächstes sieht er um sich herum nur gleißendes Licht. Trümmer fliegen durch die Luft und der Lärm ist ohrenbetäubend: eine Explosion.

Als Ran leicht verwundet wieder zu sich kommt muss er ganz benommen feststellen, dass seine Schwester Aya unter den Trümmern begraben und schwer verwundet ist. Auch rings um ihn sieht er keine Überlebenden. Oder doch? Plötzlich taucht ein Mann vor ihm auf, doch anstatt ihm zu helfen bekennt er sich als Schuldiger der Explosion und kündigt ihm noch viel größeres Leid an bevor er einfach verschwindet.

Seit diesem Tag, an dem Ran seine Eltern verlor und seine Schwester im Koma liegt, hat er sich geschworen Rache zu nehmen. Immerhin kennt er die Schuldigen, nur die Polizei schenkt ihm keinen Glauben. Aber seine Rachepläne übersteigen sowieso die Befugnis jedes Polizisten. Er will Blut.
Doch alleine kann er kaum etwas ausrichten und deswegen schließt er sich nach einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung der Gruppe „Weiß“ an. Das sind 3 Auftragskiller, die das selbe Ziel haben wie er. Unter der Leitung von Persha nehmen sie immer wieder Aufträge an und um ihre Identität zu verschleiern arbeiten sie tagsüber in einem Blumenladen.


Dabei sind die Spielregeln klar: Wenn eine Mission scheitert, bedeutet das den Tod.




Fazit

Als ich den Manga zum ersten Mal in den Händen gehalten habe, haben mich zwei Dinge doch sehr zum stutzen gebracht. Zum ersten wäre da die Größe (schließlich ist der Band ist er mehr als doppelt so groß wie ein gewöhnlicher Manga) und zum anderen, dass er so viele Farbseiten enthält (um genau zu sein sind es 96 Schwarz-weiß- und 32 Farbseiten, davon könnt ihr euch einige bei den Artworks anschauen). Auf den ersten Blick sieht man also nur: bunt! Ich dachte zuerst ich hielte ein Artbook in den Händen doch etwas weiter hinten findet sich dann die eigentliche Story. Der Zeichenstil gesamt wirkt nicht zu übertrieben, allerdings auch nicht so detailliert. Was mir viel eher ein Dorn im Auge war, ist wie der Manga aufgebaut ist. Man wird praktisch Mitten in einen Sachverhalt hineingeworfen und auch später lässt sich nur vermuten was das alles zu bedeuten hat. Da die Artworks am Anfang jede Menge Platz einnehmen, bleibt auch nicht sehr viel Platz für große Erklärungen. Die Story fällt also meiner Meinung nach etwas mager aus und ist verwirrend.
Trotzdem ist Weiß Kreuz ein echter Klassiker und dürfte jedem hartgesottenen Manga-Fan gefallen.






© SweetestSin
© 1998 by Kyoko Tsuchiya / © 2002 Egmont Manga & Anime GmbH Köln


Wir danken EMA für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.


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Autor:
SweetestSin
Geschrieben:
27.08.2008 / 16:16
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Kommentare:
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Bände:
2 (abgeschlossen)
Empfohlen ab:
16+
Genre:
Action
Herausgebracht:
Japan 1998/Deutschland 2002
Mangaka:
Kyoko Tsuchiya
Name:
Weiß - An Assassin and white Shaman
Preis:
10,00€ (D) / 10,30€ (A)
Verlag:
EMA