Seiten: ArtikelBändeHow to Read

Story

Der Mensch, dessen Name in dieses Notizbuch geschrieben wird, stirbt...

Es ist ein Tag, wie jeder andere auch. Light Yagami, Landes Bester Schüler in Japan, langweilt sich mal wieder in der Schule. Nach der Schule findet er auf dem Schulhof ein Notizbuch, auf dessen Vorderseite "Death Note" steht. Er steckt es ein und zu hause liest er sich in Ruhe die Anleitung durch, die in dem Notizbuch steht.
Zitat aus dem Manga:

Notiert man eine Todesursache, hat man weitere 6 Minuten und 40 Sekunden Zeit, um die genauen Umstände des Todes zu notieren.
Verzichtet man auf eine Angabe der Todesursache, stirbt das Opfer an Herzversagen.
Nach dem Schreiben des Namens bleiben nach irdischem Maßstab weitere 40 Sekunden Zeit, um die Todesursache zu notieren.
Die Notiz entfaltet ihre Wirkung nur, wenn der Schreiber sich beim Notieren das Gesicht des Opfers vorstellt. Das heißt, dass niemals
zwei Personen gleichzeitig betroffen sein können, auch wenn sie denselben Namen tragen.

Light hält dieses für einen Scherz und packt das Death Note in seine Schublade. Am nächsten Tag holt er es nach der Schule wieder hervor, doch als er gerade dabei ist es sich wieder anzuschauen, ertönt auf einmal eine Stimme hinter ihm. Erschrocken darüber, sieht Light das eine seltsame Kreatur in seinem Zimmer steht, die sich als Todesgott vorstellt. Dieser Todesgott, namens Ryuk, gehörte vorher das Death Note, denn er hat es versehentlich in der Menschenwelt vergessen. Light zeigt Ryuk daraufhin wie viele Namen er schon in das Death Note geschrieben hat. Ryuk ist erstaunt, noch nie hat ein Mensch, der das Death Note in die Hände bekam, so viele Namen auf einmal in das Death Note geschrieben. Light befürchtet nun schlimmes und denkt das Ryuk ihm seine Seele nehmen will, doch dieser will ihm nichts tun. Denn als das Death Note den Boden der Menschenwelt berührt hat, ist es nun ein Teil dieser geworden und gehört nun demjenigen der es findet. Ryuk erklärt ihm noch das nur Light ihn sehen und hören kann, denn das Death Note ist wie ein unsichtbares Band zwischen Light und Ryuk. Der einzige Hacken ist, dass derjenige der das Death Note berührt, dann auch Ryuk sehen kann. Aber in gewisser Weise bezahlt Light einen Preis: Er muss ständig in der Angst leben das jemand das Death Note berührt oder findet, außerdem werden ihn die Alpträume in den Nächten einholen. Aber das gravierendste ist, dass der Mensch, der das Death Note benutzt, nicht mehr in den Himmel oder in die Hölle kommen kann.

Light erklärt Ryuk wie er das erste mal das Death Note benutzte um zu schauen ob es auch wirklich funktioniert. Beim ersten Mal sah Light im Fernsehen einen Amokläufer, er entschied sich daraufhin das es nicht schade um den Amokläufer sei, wenn dieser stirbt. Er notierte seinen Namen in das Death Note und nach 40 Sekunden, wurde im Fernsehen verkündet, dass der Amokläufer starb. Beim zweiten Mal, als Light das Death Note benutzte, belästigte eine Motorrad Gang eine junge Frau. Als diese versuchte weg zu rennen, notierte Light nebenbei das Death Note in einem Magazin versteckt, den Namen des Anführers in das Death Note und die Todesursache. Nach 40 Sekunden starb der Anführer indem er von einem Lastwagen überfahren wurde.

Nachdem Light Ryuk das alles erzählt hat, fasst er einen Entschluss. Er möchte das Death Note benutzen um alle Schwerverbrecher auf der Welt sterben zu lassen. Light möchte eine Welt schaffen, die von ihm vom Bösen befreit wurde. Eine Welt in der es nur gute Menschen gibt und Gerechtigkeit herrscht. Alles Böse soll ausradiert werden, und der neue Gott dieser Welt soll Light sein. Light beginnt auch sofort mit seinem Vorhaben und notiert alle möglichen Schwerverbrecher in sein Death Note. Doch so einfach wie es aussieht ist es nicht. Schon bald wird der Welt klar dass das nicht mit Rechten Dingen zugehen kann, dass alle Verbrecher auf der Welt nacheinander sterben. Die Regierungen setzen sich zusammen und Light trifft auf einen mysteriösen L, der ab sofort sein Gegenspieler sein wird.



Fazit

TOKYOPOP hat wochenlang Werbung gemacht, jeder sprach von Death Note und nun ist der Manga endlich draußen. Man könnte schon meinen, es ist das Highlight im Herbst. Der Manga an sich hat eine super Aufmachung, dass Cover ist zum Teil mit einer glatten Folie überzogen, die anderen Flächen fühlen sich matt an. Der Zeichenstil des Manga ist hervorragend; sehr detailliert. Die Story ist einfach nur klasse. Sehr gut durchdacht und sehr spannend. Im Laufe des Manga wird es natürlich noch viel spannender als das bisher im Review beschriebene. Wir wollen euch ja nicht die Spannung nehmen sondern eher zum Kauf anregen. ;)
Die Idee und das Prinzip, worum es sich im Manga dreht, ist sehr spannend durchdacht. Wer wünscht sich nicht ein so genanntes Death Note? Egoistisch wäre es damit seine Erzfeinde auszuschalten, aber wäre es auch gut alle Verbrecher der Welt sterben zu lassen? Was ist denn eigentlich Gut oder Böse? Eine Frage die im Manga auch behandelt wird. Der Manga ist jedenfalls empfehlenswert und wird für Leser ab 15 Jahren empfohlen.







© Chiara
© 2003 by Tsugumi Ohba, Takeshi Obata / SHUEISHA Inc./ © 2004 - 2007 TOKYOPOP® GmbH


Wir danken TOKYOPOP für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Weitere Informationen

Zurück
Autor:
Chiara
Geschrieben:
21.02.2007 / 23:08
Druckansicht:
Anzeigen
Kommentare:
Lesen (1)
Bände:
13
Empfohlen ab:
15+
Genre:
Drama, Mystery, Krimi
Herausgebracht:
Japan 2003/ Deutschland 2006
Name:
Death Note
Preis:
6,50€ [DE] / 6,70€ [AT]
Text:
Tsugumi Ohba
Verlag:
Tokyopop
Zeichnungen:
Takeshi Obata