Operation Liebe 
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Story

Shogo Udo ist Chirurg im angesehenen Seiwa-Klinikum und dazu ein erfolgreicher Jung-Chirurg. Er ist Tamaki, der Tochter des Klinikumleiters, versprochen und wird vom Direktor gefördert, um zur Elite der Chirurgen zu gehören. Natürlich sollte daher ein so begabter Chirurg mit der Tochter des Klinikumleiters verheiratet sein, eine sehr gute Partie, doch leider kommt alles anders als geplant...

Denn nach seinem Auslandsaufenthalt kommt Jun, der Zwillingsbruder von Tamaki, zurück nach Japan und arbeitet wieder im Klinikum seines Vaters. Sein Vater möchte, dass Jun einmal das Klinikum übernimmt und an seiner Stelle weiterführt. Weswegen Jun sich nun mit der Administration beschäftigen muss, was ihm nicht gerade leicht fällt, denn er möchte viel lieber den Patienten helfen, anstatt sich im Büro mit Schreibarbeit herumzuschlagen. Was bisher keiner weiß: Jun fühlt sich mehr zu Männern hingezogen und besucht ab und zu eine Schwulenbar. Und so kommt es, dass er in einem der Krankenhausflure an Shogo vorbeiläuft und sich prompt in ihn verliebt. Aber als zukünftiger Leiter des hoch angesehenen Seiwa-Klinikums kann er sich solch eine Beziehung natürlich nicht erlauben und möchte seiner Schwester nicht den zukünftigen Mann wegnehmen. Zudem ist Jun sich unsicher, ob Shogo das gleiche für ihn empfindet.

Als Shogo dann ein Date mit Tamaki hat und versetzt wird, schickt Tamaki an ihrer Stelle nichtsahnend Jun zu Shogo. Beide versuchen sich in einem Restaurant eines Hotels einen netten Abend zu machen und kommen sich im alkoholisierten Zustand immer näher. So nah, dass Shogo und Jun zusammen in einem Hotelzimmer landen... Kann diese Liebe doch noch aufblühen und geduldet werden?



Fazit

Wer hier einen schwulen Dr. House erwartet wird leider enttäuscht werden. Es kommen zwar korrekte fachliche Begriffe vor und der Laie könnte überfordert werden, doch hält sich dies in Grenzen. Die Patienten stehen nunmal gar nicht im Vordergrund und bilden nur eine nette Kulisse. Das schöne Geschreibe um die Karriere von Shogo und dem super Elite-Klinikum sind auch eher nett gedachte Beilagen, die natürlich nicht fehlen dürfen. Es geht natürlich nur um diese Liebe zwischen Jun und Shogo, die voll mit Komplikationen gespickt ist. Mich persönlich reißt so etwas nicht vom Hocker, doch lässt sich der Novel gut lesen. Leichte Kost für Zwischendurch, die den Shonen Ai Fan sicherlich gefallen dürfte, denn die Sexszenen werden schon etwas genauer beschrieben und die Dramatik kommt nicht zu kurz. Dennoch behandelt dieser Novel ein brisantes Thema. Und zwar den Umgang mit der Homosexualität in der Öffentlichkeit durch solch eine schwierige Situation wie im Novel.
Der Novel wird auch ab 16 empfohlen und diese Empfehlung finde ich völlig berechtigt. Wie bisher üblich ist dies ein weiterer Novel der mit Hinako Takanagas Zeichnungen illustriert wurde. Ihre Zeichnungen passen wirklich gut dazu und erleichtern an manchen Stellen die Vorstellung gewisser Szenen.


 



© Chiara
©
Mari Asami 2005/ TOKYOPOP® GmbH


Wir danken TOKYOPOP für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Autor:
Chiara
Geschrieben:
06.12.2008 / 00:49
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Bände:
4
Empfohlen ab:
16+
Genre:
Romance
Herausgebracht:
Japan 2005/ Deutschland 2008
Original Story:
Mari Asami
Preis:
8,50 € [D]/ 8,70 € [A]
Verlag:
Tokyopop
Zeichnungen:
Hinako Takanaga