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Story
Masaki Minami ist 20 Jahre alt und seit drei Jahren ein Schauspieler. Berühmt ist er nicht gerade, denn bisher konnte er sein Können nur mit kleinen Nebenrollen zur Schau stellen. Nun soll ein Casting für eine Action-Serie ihn zum Ruhm verhelfen. Besonders begeistert ist Minami nicht, denn Action ist nicht gerade sein Lieblingsgenre. Widerwillig nimmt er an dem Casting teil und schafft es, für die Hauptrolle ausgewählt zu werden. So langweilig wie sich Minami den Dreh vorgestellt hat, wird es dann doch nicht...
In der Action-Serie Transdimensional Warriors Airguards spielt er den Helden Oreas, der das Mädchen Air vor Feinden beschützt. Die Serie ist für kleine Jungs ausgelegt und enthält viele Fantasyelemente, weswegen sich Minami den Dreh ziemlich leicht vorstellt. Die erste Hürde ist für ihn sein Schauspielkollege Kazuomi Sawada, der den Feind spielt. So kühl wie der Feind in der Serie ist, ist auch Sawada im echten Leben. Minami als recht unerfahrener Schauspieler und zudem Neuling im Action-Genre, ist somit schnell verunsichert. Die ersten Szenen die gedreht werden bekommt Minami nicht fehlerfrei hin, erst recht nicht die ersten Stunts, die für einen Nicht-Stuntman viel zu gefährlich sind. Sawada ist schnell genervt von Minami und macht ihm dies auch sehr deutlich. Vor allem ist Sawada der Einzige, der bemerkt hat, dass Minami keine Lust auf diesen Dreh hat und halbherzig an die Sache rangeht. Wie es scheint, hasst Sawada Minami dafür, da durch ihn die Dreharbeiten behindert werden. Minami dagegen sieht Sawada als Vorbild, da er schon viel Erfahrung im Action-Genre hat und ein berühmter Schauspieler ist. Die Szenen scheinen zu klappen, als Minami sich vor Augen führt, dass er Sawada unbedingt beeindrucken möchte.
Minamis Meinung ändert sich jedoch, als er nach seinem Feierabend draußen Sawada über den Weg läuft und zusehen muss, wie er sich zu einem Mann ins Auto runterbeugt, um diesen zu küssen. Einerseits ist Minami geschockt, denn bisher ist er nicht mit schwulen Männern in Kontakt gekommen. Andererseits scheint er auch eifersüchtig auf den Mann im Auto zu sein, denn für Sawada empfindet er wohl etwas mehr wie anfangs gedacht. Doch kann die Liebe zwischen zwei Kollegen gut gehen?
Fazit
Mit Hero Heel legt uns EMA ein weiteres Werk von Makoto Tateno vor. Im gewohnten Zeichenstil präsentiert uns Tateno diesmal eine Superhelden-Geschichte, auf die etwas andere Art und Weise. Das Cover vom ersten Band mag täuschen, denn das sind nur die Kostüme die die beiden in der Serie tragen. Die Story ist dieses mal auch ein wenig umfangreicher - mit 3 Bänden ist die Serie nämlich abgeschlossen. Der erste Band ist wirklich spannend, denn ohne Sawadas Vergangenheit macht seine ganze Art keinen Sinn. So erfährt der Leser nur Stück für Stück was damals passierte und muss sich bis zum dritten Band gedulden. Schon im zweiten Band wird jedoch klar, wie die Handlungsmotive aussehen. Das Ende ist in Band 2 jedoch immer noch offen, was wirklich lobenswert ist. Es wird nichts verraten oder einfach gestaltet, somit muss der Leser sich bis zum dritten Band gedulden, um herauszufinden wie dieses ganze Beziehungsgeflecht enden wird. Für Boys Love-Fans sicherlich ein interessanter Manga, der nicht zu schnell endet. Wer Tatenos Stil mag, wird hiermit durchaus zufrieden sein.
© Chiara © 2005 Makoto Tateno/ Libre/ EMA
Wir danken EMA für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
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| Autor: |
| Chiara |
| Geschrieben: |
| 22.06.2009 / 20:05 |
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| Bände: | | 3, abgeschlossen | | Empfohlen ab: | | 16+ | | Genre: | | Boys Love | | Herausgebracht: | | Japan 2005/ Deutschland 2008 | | Mangaka: | | Makoto Tateno | | Originalverlag: | | Libre Publishing | | Preis: | | 6,50€ [D] / 6,70€ [A] | | Verlag: | | EMA |
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