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Story

 

Shuhei Amamiya ist in eine Pianistenfamilie hineingeboren. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er seit seinem vierten Lebensjahr Klavier spielt und eines Tages ein berühmter Pianist werden will. Seine Großmutter ist leicht krank und so entschließt Amamiyas Mutter Tokio zu verlassen, um ihr vorübergehend beizustehen. Sie ziehen in eine Kleinstadt, wo Amamiya nun die Moriwaki-Grundschule besucht. Er wird sofort als Sonderling abgestempelt, als er sich der Klasse vorstellt. Ein Junge, der Klavier spielt? Der Klassenschläger nimmt ihn sofort unter die Lupe und verlangt von ihm eine Mutprobe: Er soll in einen Wald gehen, indem angeblich ein altes Klavier stehen soll und darauf spielen. Es soll jedoch keinen einzigen Ton von sich geben, doch Nachts kann man es angeblich hören. Mitten im Geschehen mischt sich der Junge Kai Ichinose ein, der behauptet, dass das Klavier funktioniere und er es am besten wissen müsse, da es nämlich sein Klavier ist. An der Kleidung erkennt man, dass Kai nicht gerade aus reichem Hause stammt, wie soll er sich also ein Klavier leisten können? Nach einer kurzen Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Schläger ist der Unterricht beendet und sie gehen nach Hause.

Auf dem Weg trifft Shuhei auf Kai, der seit dem Moment von ihm begeistert gewesen ist, als er gehört hatte, dass auch er Klavier spielt und will ihn in den Wald führen, wo dieses mysteriöse Klavier steht. Er will ihm beweisen, dass man sehr wohl darauf spielen kann. Nach einer Weile stehen sie mitten im Wald und tatsächlich: In einer kleinen Lichtung steht ein riesiger Flügel. Shuhei traut seinen Augen kaum und versucht sofort darauf zu spielen. Doch als er anschlägt, gibt dieses keinen Ton von sich. Kai ist verwundert und versucht es selbst. Amamiya traut seinen Augen und Ohren nicht: Kai spielt eine wunderschöne Melodie und noch nie hat Amamiya solch einen schönen Klang bei einem Klavier vernommen. Noch erstaunter ist er, als er erfährt, dass Kai noch keine einzige Klavierunterrichtsstunde gehabt hat, da er sich diese nicht leisten könnte. Von diesem Tag an werden die beiden Freunde. Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch die Liebe für das Klavier spielen teilen.


 


 

Fazit

 

The Piano Forest ist ein optisch als auch musikalisch wunderschöner Anime. Da das Klavier zu meinen Lieblingsinstrumenten gehört, war dieser Anime für mich eine besonders große Freude, da man hier mit so einigen bekannten Klavierstücken und deren Komponisten konfrontiert wird und man sich auf traumhaft schöne Melodien freuen kann. Besonders gut gefielen mir auch die Aufnahmen im Wald, wenn z.B. das Licht durch die Bäume fällt oder das alte Klavier im Mondlicht steht. Am besten gefiel mir jedoch die Freundschaft der beiden Jungs. Während Amamiya eher ein ruhiger, vernünftiger, vielleicht sogar etwas übervorsichtiger Junge aus gutem Hause ist, ist Kai ein kleiner Frechdachs, der jedoch ein gutes Herz besitzt. Obwohl Kai nicht gerade ein einfaches Leben führt, lässt er sich nicht unterkriegen und macht aus jeder Situation das Beste. Auch Gefühle wie Angst, Neid und Zweifel begleiten die beiden auf ihrem Weg. 2008 wurde The Piano Forest von der Japan Academy als „Bester Animationsfilm des Jahres“ nominiert und das zurecht. Dieser Film hinterlässt bleibende Eindrücke und über die Freundschaft der beiden Protagonisten wird einem noch die Welt der klassischen Musik etwas näher gebracht. Ich kann diesen Film wirklich nur wärmstens weiterempfehlen!







© Shiva
© 2007 Makoto Isshiki


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Autor:
Shiva
Geschrieben:
03.07.2009 / 20:52
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Entstehungsjahr:
2007
Erfinder:
Makoto Isshiki
FSK:
Ohne Altersbeschränkung
Format:
Film
Genre:
Drama / Musik
Herausgeber:
Anime Virtual (D)
Laufzeit:
ca. 100 Minuten
Originaltitel:
Piano no mori
Regie:
Masayuki Kojima
Veröffentlichung:
27.04.2009