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Story
Tama besucht die Mittelschule und besitzt als einzige zusammen mit ihrem Nachbarn Yosuke keine Baby-Tierchen. Baby-Tierchen sehen aus wie kleine runde Wollknäuel und wurden erst vor Kurzem auf einer unbewohnten Insel im Südpazifik, der Baby-Insel, gefunden. Sie können nur Mama oder Papa sagen, verstehen ein klein wenig von der Menschensprache und brauchen die gleiche Pflege wie ein Tamagotchi. Japan, als Haustier verrücktes Land, erlebt einen wahren Baby-Tierchen Boom. Jeder will und sie und jeder hat sie!
Baby-Tierchen sind um einiges interessanter als Tamagotchi, da sie reale Lebewesen sind, die richtige Pflege brauchen. Sie können wirklich zum besten Freund des Menschen werden und durchstehen mit ihm jedes Problem. Kein Wunder also, dass Tama sich auch ein Baby-Tierchen wünscht. Einzig und allein ihr Nachbar Yosuke, der heimlich in Tama verliebt ist, hält nichts von den Baby-Tierchen. In ihrer Klasse jedoch besitzen alle eins und haben die Tierchen sogar individuell an sich selbst angepasst. Ohne diese Anpassung wäre es sehr schwer, die Tierchen auseinander zu halten. Sie sehen alle gleich aus, bis auf die unterschiedlichen Farben. Eines Tages gehen Tama und Yosuke nach der Schule nach Hause und halten vorher in der Nähe eines Flusses an. Beide diskutieren wie immer über das Thema Baby-Tierchen, als plötzlich ein Stück Holz mit drei weißen Baby-Tierchen vorbei getrieben kommt. Die drei sind in Gefahr, denn die Flussströmung ist zu schnell. Tama denkt jedoch nicht lange darüber nach und stürzt sich in den Fluss, um die drei kleinen Tierchen zu retten.
Tama behält natürlich die drei kleinen Baby-Tierchen, die die einzigen weißen Tierchen sind die es gibt. Yosuke ist alles andere als begeistert, denn er soll zusammen mit Tama sich um die drei kleinen Tierchen kümmern. Das einzig gute für ihn ist das Zusammensein mit Tama. Dafür halten die drei Tama und Yosuke ganz schön auf Trapp, denn Tamas Mutter ist hinter das Geheimnis gekommen. Damit Tama die Baby-Tierchen behalten darf, muss sie in der Zwischenprüfung 100 Punkte schaffen. Für Tama eigentlich sehr utopisch, da sie immer schon die Schlechteste aus der Familie war und im letzten Test sogar nur 18 Punkte hatte. Ihre beiden Geschwister, die ständig 100 Punkte nach Hause bringen, erhalten somit die komplette Aufmerksamkeit ihrer Mutter. Wird Tama 100 Punkte erreichen können? Und was hat es mit den weißen Baby-Tierchen auf sich?
Fazit
Die Baby-Tierchen erinnern sehr an Tamagotchis und könnten sowas wie eine nächste Generation sein, die auf alle Fälle die Tamagotchis abgelöst haben. Die Story enthält viele typische Elemente, ist dennoch an sich eine witzige Idee. Die Serie ist auch eher etwas für das jüngere Publikum, denn komplizierte Handlungsstränge gibt es hier nicht. Es ist alles zuckersüß, mit großen Kulleraugen versehen und nett zum ansehen und lesen. Eine gute Mischung aus Fantasy, Romance und Comedy. Ema Toyama hat ihr Vorhaben, möglichst viele Charaktere aufkreuzen zu lassen, auf jeden Fall geschafft und noch dazu allen viele persönliche Charakterzüge gegeben. Man kann die Figuren gut auseinander halten und fiebert bei all den Geschehnissen richtig mit. Ein Manga, in den man einen Blick hineinwerfen sollte! Sofern einem das Genre auch auch zusagt. ;)
© Chiara © Ema Toyama/ Kodansha/ Egmont Manga & Anime
Wir danken EMA für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.
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| Autor: |
| Chiara |
| Geschrieben: |
| 27.07.2009 / 14:56 |
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| Bände: | | bisher 4 | | Empfohlen ab: | | 13+ | | Genre: | | Comedy, Fantasy, Romance | | Herausgebracht: | | Japan 2006/ Deutschland 2009 | | Mangaka: | | Ema Toyama | | Originaltitel: | | Mama Colle | | Originalverlag: | | Kodansha | | Preis: | | 6,00€ [D] / 6,20€ [A] | | Verlag: | | EMA |
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