
1. Kung-fu dance 2. Digo 3. Senkou 4. Dansoon 5. NANA 6. Water inside 7. Dizzy TRICK 8. Spankingnoiz//100v.9MHz=DM?JURIAN.cot 9. Hightmusic 10. Bitter Orange 11. F・O・G 12. KID
Bonus Tracks
13. pink 14. warp
Allgemeines zu Zoro

Im Januar 2007 gründete sich die Band, bestehend aus den
Mitgliedern Ryuji (Gesang), Tatsuhi (Bass) und Yuya (Drums). Noch im
selben Jahr, allerdings ein wenig später, kam Taizo (Gitarre) hinzu.
Außer Taizo waren alle Bandmitglieder vorher in der Band Soroban, die
sich schließlich auflöste. Trotz ihrer Entscheidung, sich äußerlich dem
Oshare-Kei Stil zuzuwenden, brachten die vier
Jungs musikalisch immer wieder Überraschungen. Man kann dieses Quartett
somit nicht mit anderen Oshare-Kei Bands vergleichen!
Die
Karriere von Zoro fing auch recht gut an. Mit ihrer ersten Single 1888 hatten sie nicht nur Erfolg,
sondern konnten sich in der Szene auch einen Namen verschaffen, da sie
mit ihrer Zusammenstellung von Pop-Elementen und schnellem Rhythmus
auffielen. Somit war es nicht überraschend, dass kurz darauf das
Mini-Album APOLLO
veröffentlicht wurde und die Band daraufhin eine Tournee startete. Diese
wurde bis Ende 2007 angesetzt und ging sogar noch ein wenig Anfang 2008
weiter. Dabei konnten sie sogar schon Erfolge als Headliner feiern.
Weiter ging die Erfolgssträhne mit der nächsten Single Lost Technology, kurz darauf gefolgt
von dem ersten richtigen Album COSMO
-Stainless Music-. Wie jüngst bewiesen, blieb es nicht bei diesem
einen Album und Zoro setzten mit Core
noch einmal einen drauf.
Als Oshare-Kei
Band hat es Zoro jedoch nicht leicht, denn oft werden Vergleiche zu der
Band An Cafe aufgestellt, die aber total unberechtigt sind. Das Äußere
von Zoro lässt sich zwar zweifelsohne in diese Richtung einordnen, doch
selbst da haben sie große Stilunterschiede zu anderen Bands, besonders
aber der obig genannten Band An Cafe. Die meisten Oshare-Kei Bands
verfolgen musikalisch auch den gleichen Stil und prägen somit eine
Klischee Richtung, der Zoro jedoch nicht folgt. Sie probieren herum und
verbinden Pop-Elemente mit elektronischen Sounds und bringen auch gerne
mal Chöre ein. Etwas, was diese Band definitiv von anderen Oshare-Kei
Bands unterscheidet!
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zu Zoro in unserer Künstler
Sektion.

Obwohl Zoro eine Oshare-Kei Band ist, erfüllen sie wenige Klischees. Das fängt schon bei der Covergestaltung von Core an, denn diese ist nicht bunt oder total niedlich. Zu sehen sind die Silhouetten einiger Hunde, umgeben ist das Ganze von einem Wirrwarr aus Linien, die teilweise farbig sind. Auf der Rückseite der CD Verpackung gibt es dann vier aktuelle Bilder der Bandmitglieder, die Tracklist und weitere bunte Musterungen. Im Booklet selber gibt es, außer ein Foto auf der Rückseite, keine weiteren Fotos der Bandmitglieder, dafür die japanischen Songtexte. Ein großes Plus dafür, dass ein separates Booklet mit den Songtextübersetzungen vorhanden ist!

Kung-fu dance Rhythmisch und elektronisch beginnt dieses Lied, mit einer passenden Melodie um zu zeigen, dass Zoro wieder zurück sind! Ryuji beginnt auch mit einer klaren Stimme zu singen. Es gibt keine harten Riffs, doch die Gitarre ist stets dabei und begleitet ihn durch das komplette Lied. Mit 5:11 Minuten ist dieser Opener relativ lang, dafür aber auch ein ruhiger Einstieg. Tanzen kann man zu diesem Lied auf jeden Fall.
Digo Digo beginnt mit Ryujis nach verbesserten Stimme und der Gitarre. Wie immer fehlen die elektronischen Sounds nicht und so zieht es sich das gesamte Lied über hinweg. Gegen Ende gibt es aber noch einmal ein schönes Gitarrensolo. Insgesamt ein Lied der mittleren Schnelle. Keine Ballade, aber auch kein griffiger Rock-Song. Wurde halt mit vielen Pop-Elementen durch sät.
Senkou Mit einer heiteren Melodie und Gitarrenklängen fängt Senkou an. Ryujis Stimme ist durchgehend klar. Ein weiterer Song, ähnlich wie Digo, der zwar nicht beim erstmaligen Hören vom Hocker reißt, aber durchaus nett ist.
Dansoon Spritziger dagegen fängt Dansoon hat, mit einer heiteren Grundmelodie, die sofort zum mit bewegen animiert. Gitarreneinlagen gibt es hier viel häufiger, zur Mitte des Liedes noch einmal ein schönes langes Solo. Synthesizer kommen dieses Mal wirklich selten vor, insgesamt also einer ein rockigeres Lied.
Die ersten vier Songs sind noch relativ ruhig und ziehen den Hörer erst einmal langsam in die musikalische Welt von Zoro. Ab dem 5. Lied, NANA, geht es dann richtig ab! NANA lebt von viel härteren Gitarrensounds, einer verzerrten Stimme und dem richtigen Zusammenspiel mit dem Synthesizer, Ryujis Stimme und den weiteren Instrumenten. Das Lied ist wirklich mal eine Abwechslung und macht munter. Abwechslungsreich geht es auf alle Fälle weiter! Egal ob eher Balladen oder Electro-Elemente, es ist alles enthalten. Ruyji versteht es auch mal tiefer zu singen und überrascht ab und zu den Zuhörer. In ein Genre kann man die Band definitiv mit diesem Album nicht einordnen, doch genau dieser Mix macht Core zu einem abwechslungsreichen Album.

Zoro ist noch eine relativ junge Band und präsentiert seinen Fans mit Core gerade einmal das zweite richtige Studio-Album. Es gibt also noch jede Menge Potential, welches genutzt werden kann. ;-) Bisher erscheint die Band im Gegensatz zu ihren anderen Oshare-Kei Kollegen doch recht frisch und spritzig. Ein wirklich großer Pluspunkt ist, dass sie sich musikalisch nicht fest einem Genre zuordnen. Es gibt zwar oft heitere Lieder, die teilweise auch mal zu sehr vor sich hin plätschern, aber durch ihre Gitarrensolos oder besonderen Synthesizer Einlagen brennen sich die Lieder ins Gedächtnis ein. Und sei es nur weil manche Textpassagen besonders hervorstechen. Ich selber höre zwar auch ab und zu An Cafe, doch sind mir ihre Lieder meistens zu monoton. Aus dem Grund war ich von Anfang an sehr skeptisch gegenüber dem Stichwort >>Oshare-Kei Band<< bei Zoro. Aber selbst vom Äußeren tragen sie nicht so dick auf, wie manch ihrer Kollegen. ;-) Musikalisch ist Zoro jedenfalls eine Band, die genug Abwechslung in ihren Sound bringt und wer sich darauf einlässt, wird die Klangvielfalt auch bemerken.
Die CD enthält zwar keine DVD oder sonstige Extras, dafür gibt es aber die englische Übersetzung der Songtexte. Sowie die zwei Bonustracks PINK und warp.
Große nennenswerte Unterschiede gibt es zu den vorigen Alben nun nicht, man muss dabei bedenken das sich Zoro noch am Anfang befinden und musikalisch sicherlich auch einmal experimentieren werden. Ihnen ist es auf jeden Fall gelungen, mit Core sich weiter in der Szene zu festigen. Wer Jrock bzw. Jpop mag, wird mit Zoro sicherlich eine weitere hörbare Band finden! ;-)
Meine
persönlichen Song Favoriten, die ich euch zum reinhören empfehle:
- NANA - Hightmusic - Kung-fu dance - Bitter Orange - F・O・G - KID
© Chiara © 2009
Danger Crue Entertainment/ Gan-Shin Records
Wir danken Gan-Shin
Records für die Zusammenarbeit und die
Bereitstellung eines
Rezensionsexemplares.
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