Story
Capetas
Mutter ist bereits verstorben und sein Vater arbeitet rund um die Uhr
um genug Geld zum Überleben zu verdienen. Aufgrund seiner ärmeren
Verhältnisse war Capeta stets rücksichtsvoll, kümmert sich wo es geht
um seinen Vater und hat nie etwas verlangt. Doch als sein Vater während
seiner Arbeit einigen Kindern beim Cart-Fahren zusieht, beschließt er
dem Auto begeisterten Capeta zu überraschen und ihm ein eigenes Cart zu
bauen. Leider sind die benötigten Teile alles andere als billig, doch
der Betreuer des Cart-Platzes stellt ihm bereits verschrottete Teile zur
Verfügung, womit er es tatsächlich schafft ein Cart zu bauen. Mit
diesem Cart beginnt Capetas Traum und er entdeckt sein unglaubliches
Talent für den Rennsport, doch früh genug muss er feststellen, dass es
ohne finanzielle Unterstützung sehr schwer ist, sich in diesem Sport zu
behaupten.
Fazit
Capeta
ist wirklich ein einzigartiger Anime. Das Thema Cart-Fahren ist
allgemein weniger präsent als andere Sportarten, welche üblicherweise in
Sport-Anime behandelt werden, was einen in eine „neue“ Welt einführt,
von der die meisten zuvor sicherlich nicht viel wussten.
Die
Story ist, wie bei Sport-Anime üblich, recht simpel gehalten, dennoch
fehlt es in keiner Weise an Comedy oder vor allem an Drama Aspekten.
Was für dieses Genre unüblich ist, ist genau dieser dramatische Anteil
an der Story der sich wirklich durch die gesamte Serie zieht. Oftmals
nimmt die Story dramatische Wendungen, die den Zuschauer wirklich
mitreißen und dem Anime ein ganz besonderes Gefühl geben. Der
Zeichenstil der Charaktere selbst hat mich persönlich weniger
angesprochen, doch das ist wohl darauf zurück zu schließen, dass die
Charaktere wirklich auf eine eigene Art und Weise gezeichnet sind, was
keineswegs schlecht ist, es ist lediglich eine Geschmackssache. Die
Carts hingegen haben mich persönlich sehr angesprochen und auch der
Zeichenstil während den zahlreichen Rennen war mehr als passend und hat
mir persönlich wiederum sehr gut gefallen. An den teilweise extremen
Stellen (Storymäßig extrem) war der Zeichenstil sogar
überdurchschnittlich gut, meiner Meinung nach sogar genial, aber das ist
ebenfalls eine Geschmackssache. Die
Animation allgemein ist sehr gut gelungen. Die Carts wirken sehr
dynamisch und man bekommt wirklich ein ähnliches Gefühl wie bei einem
realen Rennen, was man sich im Fernsehen ansieht. Alles ist flüssig
animiert und das ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Punkte
bei einem Anime, wo Cart-Rennen im Mittelpunk stehen. Der
Sound selbst hat den Anime wirklich genial unterstützt und war in
keiner Weise übertrieben. Während den Rennen war der Sound perfekt auf
die „Spannungskurve“ angepasst, beim Höhepunkt war auch die Musik
dementsprechend mitreißend, was die dramatischen Passagen und auch das
„Race-Feeling“ noch mehr herausgehoben hat. Das Opening selbst habe ich
auch als genial empfunden, vor allem das Bildmaterial ist meiner Meinung
nach sehr gut gelungen und bringt einen wirklich in die richtige
Stimmung für diesen Anime. Vom Entertainment-Faktor ausgehend war Capeta genial. Selbst während den
Episoden in denen kein aktives Rennen war, ist die Story ständig weiter gegangen und man musste einfach weiter schauen. Die eigentlichen
Rennen stehen natürlich außer Konkurrenz, vom Start bis zum überfahren
der Ziellinie war jedes Rennen unglaublich spannend und genial mit zu
verfolgen. Die oftmaligen „Level-ups“ während den Rennen, was ja
allgemein bei Sport-Anime üblich ist, haben zudem dafür gesorgt, dass
man wirklich bis zum Ende nicht weiß was passiert. Die Tatsache, dass
nicht nur ein kurzer Lebensabschnitt von Capeta, sondern wirklich ein
großer Teil seiner Karriere behandelt wird, sorgt zudem dafür, dass die
einzelnen Passagen nicht unnötig lang gedehnt wirken, im Gegenteil, die
einzelnen Story-Passagen wirken sehr kompakt und in keiner Weise
unnötig gedehnt, was die Spannung natürlich noch um ein wesentliches
steigert. Jedem der nicht wirklich komplette
Abneigung gegen alles was ich gerade geschrieben habe verspürt, kann
ich an diesem Punkt nur eines empfehlen: Schaut euch Capeta an, probiert
es aus und ihr werdet sicher genauso davon gefesselt sein wie ich.
© Ruka © Masahito Soda
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