Story
Ayumu, ein Mittelschüler, stellt sich schon auf die langweiligen Sommerferien auf dem Land ein, stattdessen stolpert er in ein Abenteuer von Elfen, Flusskobolden und jede Menge Magie…
Der Junge Ayumu Aizawa lebt zusammen mit seiner Mutter in Yokohama. Er ist sehr verschlossen und findet nur sehr schwer Kontakt zu Gleichaltrigen. Deswegen ist er ein Fall für „Hikikomori“ (sich total von der Außenwelt abschneiden). Außerdem weigert er sich in die Schule zu gehen, weswegen er in den Sommerferien zu seinen Vater aufs Land geschickt wird.
Sein Vater, Dr. Aizawa, verdient sein Geld als Tierarzt im japanischen Hinterland. Für Ayumu sind die Ferien bereits gelaufen, da in der ganzen Zeit noch nicht einmal etwas annähernd Spannendes passiert ist. Die einzige Abwechslung zur Langweile bietet ihm sein Mountainbike, mit dem er des Öfteren Touren unternimmt. Eines Tages trifft er bei einer Tour mit seinem Mountainbike auf einen Bauer namens Heigoro. Er warnt Ayumu davor, sich in der Dämmerung zu weit vom Dorf zu entfernen und auch sein Hund scheint diesen Rat durch ein lautes Bellen zu bestätigen.
Auch die Mädchen der Familie Miyama scheinen nicht ganz normal zu sein: Miki, ein sehr ernstes Mädchen, entschuldigt sich ständig für ihre kleine, freche Schwester namens Miku. Miku knetet ständig ein formloses Kuscheltier und macht geheimnisvolle Andeutungen von Geistern, Elfen und einem kleinen Jungen namens Wakkun, der anscheinend bei Regen im Wald am Fluss auftauchen sollte und dieses Kuscheltier fallen lässt.
Anscheinend hat diese Geschichte sehr das Interesse von Ayumu geweckt: Beim nächsten Wolkenbruch macht er sich auf in den Wald zu dem Fluss und tatsächlich trifft er auf einen Jungen im Regen – mit einem Cape und in Gummistiefel. Wakkun lädt Ayumu zum Spielen ein, jedoch als der Regen aufhört löst sich dieser in Luft auf. Nachdem sich Wakkun aufgelöst hat, schwirren plötzlich viele kleine Glühwürmchen um ihn herum, die er eine Zeit lang beobachtet. Doch plötzlich, wenn er genauer hinsieht, erkennt er, dass das gar keine Glühwürmchen sind, sondern leuchtende Elfen, die irgendwie wie Mini-UFOs aussehen…
Später erfährt er, dass nicht alle Menschen Wakkun sehen können, sondern nur er und die Geschwister Miku & Miki. Ein magisches Abenteuer beginnt, dass die in etwa gleichaltrigen Kinder zusammenschließt.
Weitere Informationen
Tomomi Mochizuki, der Erfinder von „Zettai Shônen – Absolute Boy“, erklärt den Titel so, dass in jedem Menschen noch ein Kind steckt und somit die Fähigkeit zu Träumen. Außerdem möchte er damit zeigen, dass ein Junge der jeden Kontakt zu Außenwelt verloren hat, auch noch Freunde finden kann und will denjenigen Menschen wieder Mut machen, denen es vielleicht genauso ergeht wie Ayumu. Das Hauptthema des Animes wird durch die ungewöhnliche „Material Fairies“ übertragen, die weder Lebewesen noch leblose Mechas sind. Er will damit zeigen, dass die Welt nicht nur alleine den Menschen gehört und es gibt Rätsel, von denen wir noch nicht einmal ahnen. Zum Beispiel die gefleckte Katze namens Okakaba: Die Beziehung zu den „UFO – Elfen“ scheint lange im Dunklen zu liegen. Außerdem kann die Katze einige volkstümliche Tänze, weswegen sie auch liebevoll von allen Dorfbewohnern aufgenommen wird.
Die Idee zu Zettai Shounen bekam der Drehbuchautor Kazunori Itô (u.a. hack//Sign) übrigens schon vor etwa 10 Jahren, als sein ältester Sohn mit einem Regenponcho, Gummistiefel und zusammen mit dem Familienhund zum Spielen in den Wald ging.
© Kara © Tomomi Mochizuki
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