Story
Nanami Takahashi, kein besonders auffälliges Mädchen und geht seit 2 Tagen auf die High School. Sie versucht mit ihrer Sitznachbarin, Yuri Yamamoto, Freundschaft zu schließen, was sichtlich fehlschlägt. Sofort findet sie jedoch Anschluss bei zwei anderen Mädchen, welche jedoch nur ein Thema im Kopf haben: den Mädchenschwarm Motoharu Yano. Da er voraussichtlich Klassensprecher wird und Nanami, die von ihren Freundinnen Nana-chan genannt wird, nett sein will, verspricht sie ihrer neuen Freundin, sie fürs Komitee vorzuschlagen. Sie weiß jedoch ihren Namen nicht mehr und fragt einen Jungen, der in der Nähe steht. Dieser antwortet schlicht mit einem Lächeln und einem „Mizuhara“, was Nanami fasziniert und sie einen Verdacht bekommt. Später in der Klasse stellt sich heraus, dass der Junge, so wie Nanami vermutet hat, Motoharu Yano ist und als sie ihre Freundin vorschlägt, blamiert sie sich gründlich; denn besagtes Mädchen heißt eigentlich „Mizuguchi“, was heißt, dass Yano Nanami angelogen hat. Für sie steht fest, dass sie Yano nicht leiden kann und auf jeden Fall zu dem restlichen Drittel gehört, welches nicht in Yano verliebt ist. Doch nach einer Begegnung auf dem Dach der Schule merkt Nanami deutlich, dass ihre Gefühle etwas anderes sagen als ihr bisheriger Wille.
Auf einem Schulausflug wird Nanami's Sitznachbarin Yamamoto schlecht und sie kann nicht weitergehen. Jedoch machen die Lehrer gerade Mittagspause am weit zurückliegenden Halbstreckenpunkt und keiner hat ein Handy dabei. Als Yano's bester Freund Takeuchi-kun vorbei kommt, geht er weiter, mit dem Versprechen jemanden als Hilfe zu schicken – und diese Hilfe ist niemand anderer als Motoharu Yano. Er hat als einziger sein Handy dabei und will zu den Lehrern gehen, nachdem er festgestellt hat, dass Yamamoto Fieber hat. Seltsamerweise hat er Yamamoto's Handynummer, was Nanami verwirrt. Sie geht mit Yano einen Lehrer holen, wobei Nanami erfährt, dass Yuri's Schwester bei einem Autounfall vor einem Jahr gestorben ist. Später, auf der Heimfahrt, trifft Nanami im Zug auf Takeuchi-kun, mit dem sie sich ein wenig unterhält. Als sie auf das Thema um Yamamoto Yuri's Schwester kommen, erfährt Nanami, dass Yuri's ältere, tote Schwester Yano's feste Freundin war.
Die zunächst normale School-Love-Story wandelt sich sehr schnell zu einem Drama; einem Drama voller Liebe, Freundschaft, Hass, Verrat und äußerst starken Gefühlen und Worten. Und vielen, vielen bitteren Tränen...
Fazit
Obwohl die Geschichte gut ist, wird in 26 Episoden manches sooft wiederholt, dass es zeitweise nervt. Dennoch, so kindisch sich der Hauptcharakter Nanami auch öfters verhält, die Beziehung zwischen ihr und Yano geht einem sehr nahe. Bei den ganzen Höhen und Tiefen (vor allem Tiefs) fragt man sich manchmal wie diese beiden das aufrecht erhalten können. Es ist nicht so, dass man weinen muss, obwohl ich selbst natürlich geweint habe, vor allem am Schluss. Aber es wird einem das Herz so schwer dabei, dass man nicht anders kann, als traurig sein.
Man fühlt regelrecht, was die Figuren falsch machen, wie sie es besser hätten machen können oder wann sie ihre Gedanken lieber ausgesprochen hätten. ^^
Bokura ga ita auf SXAnime
Das Review zum Manga von Bokura ga ita findet ihr in unserer Manga-Sektion!
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