
Story
Kouhei Morioka ist Fotograf einer Zeitschrift für Übernatürliches und hat eine seltene Begabung: obwohl Kouhei Geistern und Übernatürlichem gegenüber völlig unempfindlich ist und sie nicht sehen kann, kann er Geistererscheinungen auf seinen Fotos festhalten, was man natürlich erst nach dem entwickeln sieht. Mit seinem Cousin Seiji Mido und der Mitarbeiterin Hiromi Anzai fliegt Kouhei nach Deutschland um ein altes Schloss im Schwarzwald zu fotografieren. Als er nachts gerade seine ersten Fotos macht, entdeckt er am Dach des Schlosses ein wunderhübsches Mädchen im Vollmondlicht sitzen. Er fotografiert sie öfters, doch wider Erwarten ist das besagte Mädchen nachher nicht auf den Fotos sichtbar, was Kouhei sehr enttäuscht. Am nächsten Tag soll Kouhei das Schloss von innen fotografieren, was ihm eine gute Chance bietet das hübsche Mädchen wieder zu sehen. Nach kurzer Zeit begegnet Kouhei, der die Geistererscheinungen um ihn herum in keinster Weise realisiert, dem Mädchen erneut. Sie stellt sich ihm als Hazuki vor und schon bald gerät Kouhei, der von der Kleinen Onii-sama (großer Bruder) genannt wird, in große Gefahr. Hazuki möchte ihm nämlich als Dankeschön, dass er zurückgekommen ist, einen Kuss geben. Dieser Kuss jedoch entpuppt sich als Biss in Kouhei's Hals.. Als dieser erwacht, erwartet das Mädchen, dass er nun ihr Untergebener ist, was jedoch zu Hazuki's Ärger nicht der Fall ist, denn Kouhei ist genau wie vorher auch und weigert sich strikt ihre Befehle anzunehmen! Denn Kouhei soll Hazuki, die ein Alter-Ego namens Luna besitzt und genau das Gegenteil von der aufbrausenden Hazuki ist, befreien, da sie in dem Schloss gefangen ist, welches von einer Barriere beschützt wird. Da Kouhei aber total immun gegen solche Dinge ist, konnte er mühelos hindurch gehen, ohne es auch nur zu merken. Hazuki bittet Kouhei eine Kristallkugel zu zerstören, die die Barriere aufrecht erhält, damit er sie befreit. Nach einem aufwendigen Kampf mit Hazuki's Bewacher Vigo, gelingt es Kouhei jedoch die Kugel zu zerbrechen und und den Bann zu lösen.
Zurück in Japan kommt Kouhei total geschafft nach Hause, doch Ruhe bekommt er keine nach dieser Aufregung: mit am Tisch sitzt nämlich Hazuki! Es stellt sich heraus, dass sie in Japan ihre Mutter suchen möchte und ab da sozusagen auch bei Kouhei's Großvater wohnt. Dass Kouhei und Hazuki sich öfters in die Haare bekommen, weil er einfach nicht ihr Diener trotz des Blut-Vertrages sein will, ist schließlich schon nichts Neues. Noch ist die Lage ausgeglichen, doch nicht alle sind so glücklich über Hazuki's Entkommen aus dem Schloss und setzen alles daran, Hazuki wieder einzufangen, egal wie...
Fazit
Zunächst war ich begeistert eine süße Vampir-Comedy mit zeitweisen Kämpfen zu sehen, aber ich stufe den Anime eigentlich in die Mittel- bis Unterschicht ein. Hazuki ist süß und gemacht ist der Anime eigentlich ganz gut, aber irgendwie langweilt es, da ich bis jetzt noch nicht lachen konnte, oder sonst irgendwie bewegt war. Außerdem muss bei einem Anime auch die musikalische Untermalung gut sein, und in puncto Musik fällt Tsukuyomi Moon Phase absolut durch! Das Opening ist kein richtiges Lied und das Ending ist ein französisches, langweiliges Gehauche. Im Großen und Ganzen also story- und überlegungsmäßig nicht so schlecht, aber die Umsetzung ist.. naja.
Cover


© Reverie © Cover: Keitarô Arima
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