Das wandelnde SchlossAn einem Abend, nach Arbeitsschluss, wird das kleine Mädchen namens Sophie in eine alte Dame verwandelt. Am nächsten Morgen beschließt die 90- jährige Sophie sich auf den Weg zu dem gefürchteten Zauberer Hauro zu machen, um ihn zu bitten, sie von dem Fluch der „Hexe aus dem Niemandsland“ zu befreien. Doch der Fluch hindert sie leider auch daran, jemanden von dem Fluch, welcher auf ihr lastet, zu erzählen… |
Story
Die Geschichte beginnt im Städtchen Market Chipping im 19. Jahrhundert: Sophie Hatter, ein 18- jähriges Mädchen, verziert wie fast jeden Tag die Hüte in ihrer Werkstatt, welche ihre Stiefmutter dann in einem kleinen Laden verkauft. Eines Tages macht sich Sophie auf, um ihre hübsche Schwester namens Lettie zu besuchen, welche gerade im Café Cesare ihre Lehre absolviert. Da Sophie das ganze Gedränge an den Straßen meidet, will sie durch die dunklen Nebenstraßen zu dem Café Cesare gelangen. Sophie hat ein ungutes Gefühl, wenn sie sich in den dunklen Nebenstraßen herumtreibt und so dreht sie sich immer wieder um, um zu schauen, ob ihr keiner gefolgt ist. Doch plötzlich wird sie von zwei Soldaten angemacht. Als Sophie versucht zu fliehen kommt ihr auf einmal ein unbekannter Mann zur Hilfe: Mit wenig Aufwand verhext der blonde, gut aussehende Mann die zwei Soldaten. Doch Sophie ist noch nicht in Sicherheit, denn aus den Schatten der dunklen Nebenstraßen erwachen aus schwarzer Masse bestehende Gummimänner, die sicherlich nichts Gutes im Schilde führen. Der unbekannte Mann sieht die Gefahr gelassen und kann dank eines Zaubers mit Sophie flüchten. Unbeschadet setzt er Sophie am Balkon des Café Cesare ab.
Durch die Begegnung mit dem unbekannten Zauberer stolpert Sophie mitten in ein aufregendes Abenteuer. Auch die Vermutung ihrer Schwester Lettie bewahrheitet sich: Der unbekannte Mann war niemand geringeres als der gefürchtete Zauberer namens Hauro. Man sagt, Hauro sei nach den Herzen schöner Frauen hinterher. Da Sophie ganz sicher ist, dass sie nicht zu diesen schönen Frauen gehört, sieht sie sich fürs erste einmal in Sicherheit vor dem Treiben des Magiers...
Als Sophie am Abend ihren Hutladen schließen will, stürmt auf einmal eine sehr auffällig bekleidete Dame in den Raum. Sie stellt sich als die „Hexe aus dem Niemandsland“ vor. Noch im selben Moment belegt die Hexe die kleine Sophie mit einem Fluch und verschwindet darauf hin wieder. Verwundet schaut Sophie in den Spiegel und plötzlich sieht sie sich als 90- jährige Dame wieder.
Am nächsten Morgen beschließt die 90- jährige Sophie sich auf den Weg zu dem gefürchteten Zauberer Hauro zu machen, um ihn zu bitten, sie von dem Fluch der „Hexe aus dem Niemandsland“ zu befreien. Auf der suche nach ihm stößt sie auf sein magisches zu Hause: Das wandelnde Schloss.
Sie darf eintreten und arbeitet seit diesen Tag an als Putzfrau darin. Doch Hauro scheint ein Geheimnis vor ihr zu verbergen und ein magisches Abenteuer beginnt!
Fazit
Das wandelnde Schloss kann mit seiner atemberaubenden Kulisse und den verschiedenen Charakteren, die mit Liebe ausgearbeitet wurden und bis ins kleinste Detail durchdacht sind, sehr überzeugen.
Auch der Soundtrack passt sehr gut zu dem Anime und kann mit Teils ruhigen Melodien sehr gut punkten!
Das Ende ist sehr nett und gut durchdacht. Was ich daran auch sehr gut finde ist, dass man das Ende eigentlich nicht wirklich erraten kann, wie es leider bei einigen Animes ist!
Eine Empfehlung für einen netten Familienabend oder auch für Romance und Fantasy Fans bekommt der Film auf jeden Fall! Natürlich ist er auch ein absolutes MUSS für jeden Ghibli Fan! :)
© Kara
© Ghibli / Hayao Miyazaki
An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich bei UFA Anime bedanken, für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionexemplares.
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